…Stimmstörungen

Kindliche hyperfunktionelle Dysphonie

Bei einer kindlichen hyperfunktionellen Dysphonie fällt oft ein heiserer, rauer
oder gepresster Stimmklang auf. Teilweise kommt es zu Stimmlücken beim
Sprechen. Das Kind zeigt zudem eine deutlich erhöhte Körperspannung beim
Sprechen bzw. bei der Stimmproduktion.

Kindliche hypofunktionelle Dysphonie

Eine kindliche hypofunktionelle Dysphonie macht sich in der Regel
bemerkbar durch eine leise, behauchte Stimme. Man kann davon ausgehen,
dass es dem Kind nicht möglich ist, eine klare laute Stimme zu produzieren.

Rhinophonie/-lalie

Rhinophonie (oder auch Rhinolalie genannt) ist das sog. „Näseln“. Es
entsteht dadurch, dass zu viel oder zu wenig Luft beim Sprechen durch die
Nase gelangt.

Funktionelle Dysphonien bei Erwachsenen

Funktionelle Dysphonien bei Erwachsenen zeigen sich durch eine auf Dauer
ungünstige Art Stimme zu produzieren. Dadurch wird der Betroffene oft
schnell heiser und die Stimme ist (dauerhaft) nicht belastbar. Sie tritt häufig
bei sog. „Sprechberufen“ wie LehrerIn, SängerIn u.ä. auf.

Organische Dysphonien

Unter organische Dysphonien fallen alle Arten von Fehlbildungen bzw.
Gewebeveränderungen an und um die Stimmlippen herum. Diese können
beispielsweise Stimmlippenknötchen oder Polypen sein. Die Stimme kann
dadurch heiser, behaucht oder zweitönig klingen.

Laryngektomie

Die Laryngektomie ist die operative Entfernung des Kehlkopfes in Folge von
Krebs in diesem Bereich. Da sich im Kehlkopf die Stimmlippen befinden sollte
anschließend mit logopädischer Hilfe eine „Ersatzstimme“ angebahnt werden.

Störung der Gesangsstimme

Die Störung der Gesangsstimme macht sich bemerkbar durch Heiserkeit oder
Stimmlosigkeit bei einigen Tönen während des Singens. Meist zeigen sich die
Defizite bei den ganz hohen oder ganz tiefen Tönen. Drückt der Sänger die
Stimme für den Ton richtiggehend, so können sich daraus auch sog.
Sängerknötchen auf den Stimmlippen entwickeln.